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Die Geschichte des Esports
Veröffentlicht am 13.Feb.2019 - Community von Fitzo - 396 mal gelesen

 

Turniere rund um Videogames gibt es schon seit vielen Jahren, angefangen hat alles aber schon Anfang der 1950er, als simple Spiele wie Schach oder „Tic Tac Toe“ erstmalig für die damals noch jungen Computer umgesetzt wurden. Der erste Wettkampf folgte dann 1958 mit „Tennis for Two“. Mit dem heutigen Esport kann man das zwar bestimmt nicht vergleichen, aber als Geburtsstunde taugt dies auf alle Fälle. Das erste relativ große Turnier folgte 1972 mit „Spacewar“, als am Campus der Stanford University die Intergalactic Spacewar Olympics stattfanden und bei denen sich der Gewinner über ein Jahres-Abonnement des Musikmagazins Rolling Stone freuen durfte. Der Begriff Esports war damals noch völlig unbekannt, erst seit den 1990er Jahren taucht er so langsam auf.

Mittlerweile locken Gewinne wie ein Zeitschriften-Abo kaum noch einen Spieler hinter dem Ofen hervor und die Esports haben sich überall auf der Welt – wenn auch mit regionalen Schwankungen – etabliert. Während beispielsweise in Ländern wie China, den Vereinigten Staaten oder selbst Frankreich diese Sportart von den entsprechenden Sportverbänden anerkannt wurde, so tut man sich besonders in Deutschland immer noch mit diesem Thema äußerst schwer. Für den Deutschen Olympische Sportbund (DOSB) sind Esports immer noch keine Sportart, jedoch haben auch „wir“ schon einige große Teams und Spieler hervorgebracht.

Beliebte Esport-Games sind aktuell „Fortnite“ und natürlich zeitlose Klassiker wie „Counter Strike“. Der Titel, der aber für das größte Interesse sorgt, ist sicherlich „FIFA 19“. Die Fußball-Reihe von Electronic Arts gehört seit Jahren zu den erfolgreichsten Spielen überhaupt und mit dem FIFA Interactive World Cup, kurz: FIWC, gibt es ein unglaublich großes Esport Event, welches es sogar ins Guinness Buch der Rekorde geschafft hat: mit über 2 Millionen Sportlern und einem Preisgeld von 200.000 US-Dollar für den Gewinner ist es das weltgrößte Onlineturnier. Daher ist es also auch nicht weiter verwunderlich, dass Esport Events mittlerweile sogar im TV zu sehen sind. Das 2015er Finale der League of Legends Championships verfolgten so z. B. sage und schreibe über 35 Millionen Zuschauer an den Bildschirmen!

Das Potenzial von Esports hat mittlerweile auch die Fußball-Elite aus der Bundesliga erkannt und Teams wie bspw. Hertha BSC – die Berliner haben erst im vergangenen Jahr eine eigene Esport Akademie gegründet – schicken Spieler zu den Wettbewerben. Natürlich haben auch Wettanbieter die Möglichkeiten erkannt, so dass Interessierte Tipps auf diverse Matches der Electronic Sports League (ESL), der Major League Gaming (MLG) oder der DreamLeague geben können. Was dem Esport die Zukunft bringt, lässt sich nur schwer voraussagen. Die Weichen sind aber auf alle Fälle gestellt, sodass die Popularität wohl weiterhin steigen wird.

 

 


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  • 13.02.2019 um 21:00


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